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Neurofunktionelle Reorganisation nach Padovan

Die  Neurofunktionelle Reorganisation  nach Padovan führt zu einer Neuordnung des Zentralen Nervensystems. Diese Therapiemethode nutzt die Entwicklungsprinzipien der ersten 1½ Lebensjahre: Zu dieser Zeit werden die Grundlagen für die spätere motorische, sprachliche und geistige Entwicklung gebildet. Die Bewegungen des ersten Lebensjahres werden damit zum natürlichen Impuls für die Nachreifung der motorischen, visuellen, auditiven sprachlichen und geistigen Fähigkeiten eines Menschen.

Detailliert aufeinander abgestimmte Körperbewegungen stimulieren mit der Neurofunktionellen Reorganisation  das Zentrale Nervensystem: vom Rückenmark über den Hirnstamm, das Kleinhirn, das Limbische System, das Corpus Callosum bis hin zur Großhirnrinde.

Die Bewegungsfolgen orientieren sich an dem genetischen Programm, das uns Menschen zum aufrechten Gehen, zum Sprechen und Denken bringt. Wird dieses genetische Programm aktiviert, so können nicht ausreichend entwickelte Nervenverbindungen nachreifen oder Schäden des Zentralen Nervensystems ausgeglichen werden.

Entwickelt wurde die  Neurofunktionelle Reorganisation  Anfang der 1970er Jahre. Sie basiert auf biologischen Prinzipien, die heute mit den modernen bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaften nachgewiesen werden. Die  Neurofunktionelle Reorganisation  war also damals schon ihrer Zeit weit voraus.